Intrauterines Kopf-MRT bei Kindern mit einem angeborenen Herzfehler

Intrauterines Kopf-MRT bei Kindern mit einem angeborenen Herzfehler

Kinder mit einem angeborenen Herzfehler haben ein erhöhtes Risiko für neurologische Auffälligkeiten und Entwicklungsverzögerungen. Als Hauptrisikofaktor hierfür galt bisher die Operation am offenen Herzen der Neugeborenen und Säuglinge. Mittlerweile gibt es neue Hinweise, dass bereits im Mutterleib Veränderungen in der Hirnmorphologie und eine verzögerte Reifung des Gehirns auftreten könnten.

Diese Hypothese möchten Frau Dr. Constanze Pfitzer und Frau Prof. Dr. Katharina Schmitt mittels fetaler Magnetresonanz-Tomographie (MRT)-Diagnostik näher untersuchen. Ziel der Studie „Intrauterines Kopf-MRT bei Kindern mit einem angeborenen Herzfehler“ ist es deshalb, die MRT-Untersuchungen bei Schwangeren nach Diagnosestellung eines angeborenen Herzfehlers in der Feindiagnostik (Echokardiographie) im DHZB zu etablieren. 

„Durch das fetale Kopf-MRT gelingt uns ein sehr früher und genauer Blick in das sich entwickelnde Gehirn des Kindes. So können wir untersuchen, welche Veränderungen des Gehirns bereits intrauterin und somit vor der Geburt des Kindes vorhanden sind. Im Anschluss möchten wir die Kinder entwicklungspädiatrisch nachbetreuen und den Zusammenhang zwischen den möglichen morphologischen Veränderungen und der weiteren Entwicklung des Kindes erforschen.“ erläutert Dr. Constanze Pfitzer, Ärztin an der Klinik für Angeborene Herzfehler - Kinderkardiologie am DHZB.

Prof. Dr. Katharina Schmitt, Oberärztin an der Klinik für Angeborene Herzfehler - Kinderkardiologie am DHZB betont: „Damit wollen wir eine wichtige Voraussetzung für die Planung der optimalen Behandlung und Förderung des Kindes nach der Geburt schaffen. Darüber hinaus erspart eine fetale MRT Untersuchung dem Kind gegebenenfalls auch eine MRT-Untersuchung, die direkt nach der Geburt und dann unter Sedierung durchgeführt werden müsste.“ 

Fördersumme: 10.000 Euro

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Mareike Schüller
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