Forschungsprojekt "Lebensqualität mit einem Left Ventricular Assist Device (LVAD)"

„Forschungsprojekt „Persönliche Erfahrungen von Patienten mit einem Left Ventricular Assist Device (LVAD)“

In Deutschland leiden geschätzt rund 4 Millionen Menschen unter einer Herzschwäche. Die Krankheit ist der häufigste Grund für eine Krankenhauseinweisung und eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland.

Eine Herzschwäche, auch Herzinsuffizienz genannt, liegt vor, wenn die Leistung des Herzens nicht mehr ausreicht, um den Blutbedarf des Körpers zu decken – zumeist, weil der Herzmuskel nicht mehr über genügend Kraft verfügt. Die Folge ist ein Blutstau in den Gefäßen von der Lunge zum Herzen, was im weiteren Verlauf meist auch zu Atemnot führt.

Bei einer fortgeschrittenen Herzschwäche, z. B. wenn sich das Herz nicht erholen kann, oder eine Erholung länger dauert, werden sogenannte ventrikuläre Unterstützungssysteme beim Patienten eingesetzt. Sie werden VAD (engl.: „Ventricular Assist Device“) oder Kunstherz-Systeme genannt.   Meistens kommt ein LVAD (engl.: „Left Ventricular Assist Device“) zum Einsatz, das die linke Herzkammer unterstützt.

Oberstes Ziel bei der Implantation eines LVAD ist es, das Leben des Patienten zu retten. Zugleich soll sich die subjektiv empfundene Lebensqualität des Erkrankten nach der Implantation des Kunstherz-Systems verbessern.

Häufig müssen Patienten nach einer LVAD-Implantation nur noch sehr selten im Krankenhaus behandelt werden. Ihre körperliche Belastbarkeit steigt deutlich und ermöglicht ein fast normales Leben. Trotzdem ist das Leben mit einem Kunstherz-System mit Einschränkungen verbunden. Die Lebensqualität ist nicht identisch mit der eines Menschen mit gesundem Herzen. Es bestehen bestimmte Beschränkungen, die für den Arzt und das Pflegepersonal mitunter nicht sofort klar erkennbar sind.

Im Rahmen des Forschungsprojekts: „Persönliche Erfahrungen von Patienten mit einem Left Ventricular Assist Device (LVAD)“ werden LVAD-Patienten in speziellen Interviews zu ihrer subjektiv empfundenen Lebensqualität befragt. Ziel ist es, Probleme zu erkennen und neue Behandlungsansätze zu identifizieren, um die Lebensqualität der Patienten weiter nachhaltig zu fördern.

Das Forschungsprojekt ist als Doktorarbeit konzipiert und wird von Charity Inyom, Assistenzärztin am DHZB, durchgeführt. PD Dr. Evgenij Potapov, Oberarzt in der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie am DHZB, betreut als Doktorvater die Arbeit.

Fördersumme: 2.500 Euro

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