Förderung eines Forschungsprojektes in der Akademie für Kardiotechnik

In der Akademie für Kardiotechnik wird seit 2008 ein Simulations-Operationssaal betrieben, um mittels realitätsnaher Modelle und medizinischem Equipment eine Herzoperation zu Ausbildungszwecken nachzustellen.
Schwerpunkt ist die Vermittlung von Kompetenzen bei der Anwendung der Herz-Lungen-Maschine. Ein weiteres Augenmerk liegt in der Vermittlung von Kompetenzen in der Kommunikation zwischen den Berufsgruppen.
Die sogenannte Human Factors Forschung versucht, Aspekte der technischen Ausstattung und der soziologischen/kommunikativen Faktoren in Verbindung zu bringen, um so Schwachstellen aufzuzeigen und die Patientensicherheit zu erhöhen.

Ein größeres Projekt betrifft die Erforschung von Human Factors in Verbindung mit der Herz-Lungen-Maschine. Dabei sollen Routinesituationen im realen OP und im Simulations-OP auf ihre Vergleichbarkeit und die Beanspruchung der Testpersonen untersucht werden.
Zu diesem Zweck sollen mittels so genannter „Eye-Tracking-Glasses“ die Blickrichtungen und die Blickverweildauer  sowie die Blickfokussierungen der Testpersonen während einer realen OP und während einer Simulation erforscht werden.  Das Projekt läuft über einen Zeitraum von 12 Monaten.  Die Gesellschaft der Freunde des DHZB e.V. unterstützt dieses Forschungsprojekt der Akademie für Kardiotechnik.